Viele Ausfälle, wenig Erfolg

Gebeutelt von Ausfällen mussten sich die Innsbrucker Haie in Linz gegen die Black Wings mit 3:7 geschlagen geben.

Andrew Clark, Jason DeSantis, Fabio Schramm, John Lammers – ohne vier Stammspieler traten die Innsbrucker Haie die schwere Reise nach Linz an. Dem nicht genug, bissen einige Cracks trotz Krankheit die Zähne zusammen und warfen sich ins Getümmel. Nachdem die Black Wings nach der Niederlage in Innsbrucker zudem auf Revanche brannten, war ein ganz heißer Tanz garantiert.

Schwungvoll waren dann aber nur die Hausherren. Sechs Minuten hielten die Haie die Null, dann nahm ein bitteres Drittel seinen erbarmungslosen Lauf. Potulny, Lebler, McLean und Moderer sorgten binnen neun Minuten für eine komfortable 4:0-Führung und schon im ersten Drittel für die gefühlte Entscheidung in diesem Spiel. Die Haie waren sichtlich geschwächt und blutleer, Linz hatte in den ersten 20 Minuten alles unter Kontrolle. Der Aderlass auf Seiten der Tiroler war augenscheinlich. Und dennoch, die Haie machten es den Linzern in vielen Situation zu leicht, luden die Oberösterreicher zum Tore schießen ein. Mit dem klaren 0:4-Rückstand nach 20 Minuten ging es dann auch in die erste Pause.

Die Pausenansprache von Headcoach Rob Pallin sollte ihre Wirkung dann nicht verfehlen. Denn die Tiroler starteten mit viel Biss und Engagement in den Mittelabschnitt, drückten auf den Anschlusstreffer. Philipp Lindner hatte mit einem Schuss an die Stange früh Pech (21.). In der 27. Minute wurden Tyler Spurgeon und Co. für ihre Steigerung belohnt. Nick Ross verkürzte auf 1:4. Dieses Lebenszeichen gab den Tirolern auch in der Folge weiter Kraft und Energie. Als Hunter Bishop in Minute 35 gar auf 2:4 verkürzte bekam die Partie auf einmal wieder ein bisschen Spannung. Ein bisschen? Von wegen. Nur eine Minute später war das Spiel wieder richtig heiß. Austin Smith drehte jubelnd ab und klatschte mit seinen Kollegen über das 3:4 ab. Wahnsinn, die Haie stellten im Mittelabschnitt von 0:4 auf 3:4 und ließen viel Vorfreude für das Schlussdrittel aufkommen.

Den ersten Rückschlag mussten die Tiroler aber früh im Schlussabschnitt hinnehmen. Lebler sorgte mit dem 5:3 vorerst wieder für klare Verhältnisse. Nur zwei Minuten später leuchtete das 6:3 von der Anzeigentafel. Die Haie hatten sich wieder früh um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Damit war die Messe naturgemäß gelesen. Die Haie kämpften zwar auch in der Folge verbissen. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Hausherren. Broda traf im Powerplay zum 7:3.

 

Black Wings Linz – HC TWK Innsbruck           7:3 (4:0, 0:3, 3:0)

Tore: Potulny (6.), Lebler (7., 41.), McLean (13.), Moderer (15.), Hisey (43.), Broda (58./pp) bzw. Ross (27.), Bishop (35.), Smith (36.).
Haie laden zur Weihnachtsfeier!
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