4:7 - Haie weiter ohne Sieg!

Die Innsbrucker Haie bleiben im Viertelfinale weiter ohne Sieg und müssen sich den Vienna Capitals mit 4:7 geschlagen geben. Am Sonntag stehen die Tiroler mit dem Rücken zur Wand.  

Der Wille versetzt bekanntlich Berge. Diesen Glauben an sich selbst beschwörten die Innsbrucker Haie nach dem denkwürdigen 104-Minuten-Spiel gegen die Vienna Capitals im zweiten Viertelfinalspiel. Für die Mammutaufgabe in Wien war Einsatz und Leidenschaft auch bitter nötig. Ohne den verletzten Doppeltorschützen Mario Lamoureux starteten die Innsbrucker sehr konzentriert in die Partie. Vause hatte zwar früh die erste dicke Möglichkeit für Wien (Stange) doch auch die Tiroler versteckten sich nicht und hatten durch Spurgeon die erste gute Chance. Die Führung der Capitals war dann aber verdient (9.), Pollastrone setzte die Scheibe zum 1:0 ins Netz. Die Haie schüttelten den Schock aber schnell ab und gestalteten die Partie offen. Andy Chiodo im Tor der Gäste zeigte zudem eine tolle Leistung und hielt seine Mannschaft im ersten Drittel im Spiel.

Der Start in den Mittelabschnitt hätte dann nicht besser sein können. Nach einem Konter war Kapitän Tyler Spurgeon erfolgreich und stellte auf 1:1. Nun waren die Haie wieder richtig im Spiel und hatten auch gute Momente in der Offensive. Der „Turning point“ in diesem Spiel ereignete sich dann in Minute 25. Rafael Rotter brachte die Capitals in doppelter Überzahl in Führung doch der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Tessier behinderte Goalie Chiodo offensichtlich. Trotz Trainer-Challange wurde der Treffer gegeben. Und das Momentum blieb auch bei den Wienern, denn Sharp erhöhte noch im selben Powerplay auf 3:1 – bitter. Dieser Nackenschlag saß dann endgültig, die Capitals hatten nun Oberwasser. Kurz vor dem Drittelende sorgte Holzapfel für die endgültige Vorentscheidung. Mario Huber glückte nur wenige Augenblicke später für die erneute Verkürzung zum 2:4.

Als Pollastrone früh im Schlussabschnitt den Doppelpack schnürte und gar auf 5:2 stellte war das Spiel endgültig bei den Akten. Die Capitals spielten in der Folge souverän und abgeklärt und ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die Haie steckten aber nicht auf und durften dennoch noch zweimal jubeln. Bishop und Schennach verkürzten weiter, am Ende setzte es eine 4:7-Niederlage in Wien und das 0:3 in der Viertelfinalserie. Im Heimspiel am Dienstag lautet die Devise für die Haie somit: „Siegen oder Fliegen“. Die Tiroler stehen mit dem Rücken zur Wand.


Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck            7:4 (1:0, 3:2, 3:2)

Tore: Pollastrone (9., 41.), Rotter (26./pp2), Sharp (27./pp), Holzapfel (39.), Bowman (53./pp) Vause (60./pp) bzw. Spurgeon (21.), Huber (40.), Bishop (53.), Schennach (60./sh)

 

Stand in der Viertelfinal-Serie (best of seven):      3:0

Nächstes Spiel:
HC TWK Innsbruck - Vienna Capitals Sonntag, 17 Uhr!

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