Schlagerspiel im Haifischbecken!

Die Innsbrucker Haie erwarten im Westderby gegen Salzburg eine volle Halle und hoffen auf den dritten Sieg in Folge.

Der Jubel kurz nach der Schlusssirene war bei Mannschaft, Coaches, aber vor allem bei den Fans in der Halle groß. Comebacksiege, insbesondere in den letzten Spielminuten, sind eben immer etwas ganz Besonderes. „Wir haben zwei Drittel nicht so gespielt wie wir sollten. Da war ich mit dem Team nicht zufrieden. Dafür waren die letzten 20 Minuten toll. Da haben wir Graz keine Chance gelassen.“ Haie-Headcoach Rob Pallin zog nach dem hart erkämpften 4:3-Sieg gegen die 99ers naturgemäß ein zufriedenes Fazit. Hunter Bishop (55.) und Andrew Clark (57.) drehten die Partie gegen starke Grazer in den Schlussminuten – just im Powerplay. „Endlich haben wir einen Weg gefunden in den Specialteams produktiv zu sein. Das war der Schlüssel zum Sieg. Ich hoffe uns ist der Knopf nun aufgegangen“, weiß auch Torschütze Philipp Lindner. Der Youngster im Dress der Haie durfte gegen die Steirer über seinen Premierentreffer in der EBEL jubeln. „Es ist natürlich ein schönes Gefühl. Ich habe schließlich lange Zeit warten müssen“, grinst das Eigengewächs. Bereits unter der Woche durfte sich Lindner über die Einberufung ins Nationalteam freuen. „Das ist eine große Ehre für mich.“

So sehr die drei Punkte gegen Graz der Haie-Seele gut tun (zweiter Sieg in Folge), so sehr brennen die Tiroler auf den Sieg-Hattrick am Sonntag. Gegen die krisengeschüttelten Bullen aus Salzburg erwartet Lindner und Co. aber eine ganz schwere Aufgabe. Vom bisherigen Saisonverlauf der Mozartstädter lassen sich die Innsbrucker nicht blenden. „Salzburg hat soviel Qualität wie kaum eine andere Mannschaft in Österreich. Alleine mit den Neuzugängen Shremp und Mueller haben sie eine ganz laute Kampfansage an die Konkurrenz gegeben. Mit ihnen wird zu rechnen sein“, so Lindner. Und dennoch, Respekt ist vorhanden jedoch keine Angst. Die Haie haben sich auch in dieser Saison längst als ein Spitzenteam etabliert. Drei Punkte sind der Plan. „Wir haben die Möglichkeiten auch gegen Salzburg zu gewinnen. Aber wir müssen an unsere Grenzen gehen und alles in die Waagschale legen. Ich erwarte vollsten Einsatz von meiner Mannschaft“, erklärt auch Trainer Pallin, der sich auch auf ein Wiedersehen mit seinem einstigen Schützling Mario Huber freut. Der Tiroler wechselte vor der Saison nach Salzburg und kann den Auftritt im Haifischbecken kaum mehr erwarten. „Es wird etwas ganz Besonderes für mich. Tirol ist meine Heimat. Ich hoffe ich kann meine beste Leistung abrufen“, so der Youngster.

 

HC TWK  Innsbruck – Red Bull Salzburg                  Sonntag, 17:45 Uhr
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