Haie in der Bringschuld

Die Innsbrucker Haie müssen nach der 1:4-Heimniederlage gegen die Vienna Capitals in Znojmo die passende Antwort liefern.

„Wir hatten einen tollen Start. Leider haben wir unsere Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt. Die Mannschaft hat sich mehr verdient, aber Einsatz und Leidenschaft haben gestimmt.“ Haie-Headcoach Rob Pallin war nach der 1:4-Heimniederlage gegen den Meister sichtlich bedient, war aber dennoch drauf bedacht seinem Team Mut zuzusprechen. Wohlwissend dass das Ergebnis mit 1:4 nicht unbedingt die gesamten 60 Minuten wiederspiegelt. Das wusste auch Verteidiger Lubomir Stach: „Das Spiel war hart und lange Zeit auf Messersschneide. Sie haben auch mit etwas Glück das Spiel gewonnen. Jetzt muss unser Fokus der Partie in Znojmo gelten.“ Der Tscheche lieferte bei seinem Debüt trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten ein solides Comeback, der Trainingsrückstand sowie die fehlende Feinjustierung waren dem Publikumsliebling aber anzumerken. „Im ersten Drittele sind die Wiener mir um die Ohren gefahren, da bin ich schön rotiert. Aber es war ehrlich gesagt besser als erwartet. Das stimmt mich positiv“, grinst Stach.

Für ihn wartet nun bereits das zweite große Highlight. Gegen sein Ex-Team aus Znojmo sind die Haie nun in der Bringschuld – Punkte müssen her. „Die Liga ist einfach nur irre eng. Es hat sich in den vergangenen Spielen wieder alles zusammengeschoben, jeder Punkt den man nun mitnehmen kann ist Gold wert.“

Gegen das Spitzenteam aus Tschechien haben die Haie in dieser Saison gute Erinnerungen. Im ersten Duell feierten die Tiroler einen furiosen 7:1-Kantersieg. Ein gutes Omen? Die Karten werden neu gemischt. „Es ist ein neues Spiel und es beginnt mit 0:0. Wir müssen auf der Hut sein, es wird ganz schwer. Wir müssen unbedingt Punkte holen“, so Coach Pallin.

Die Haie reisen bereits am Samstag nach Znojmo und können bis auf Fabio Schramm auf den gesamten Kader zurückgreifen.  

 

Orli Znojmo – HC TWK  Innsbruck                             Sonntag, 17:30 Uhr


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