Znojmo als nächste Prüfung

Die Innsbrucker Haie wollen die Talfahrt endlich stoppen. In Znojmo sind drei Punkte für das Team von Rob Pallin das Ziel.

Hängende Köpfe und Ratlosigkeit. Nach der 2:4-Heimniederlage der Innsbrucker Haie gegen den KAC war guter Rat teuer. So viel hatten sich die Cracks rund um Headcoach Rob Pallin für die Partie gegen den Rekordmeister vorgenommen, so wenig konnten die Tiroler nach den 60 Minuten auf die Habenseite bringen. Sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen bestätigen das derzeitige Tief der Haie. „Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos. Wir alle investieren sehr viel in das Spiel, nur bringen wir unsere Leistung nicht auf das Eis. Natürlich kommt dann irgendwann auch die Verunsicherung. Das ist ganz normal. Aber wir müssen weiter ruhig bleiben“, erklärte Verteidiger Jeremie Blain enttäuscht. Gegen den Rekordmeister aus Kärnten hielten die Innsbrucker die Partie lange Zeit offen, erst im Schlussdrittel wurden erneute Fehler beinhart bestraft. „Derzeit tun wir uns einfach schwer. Es fehlt natürlich das Selbstvertrauen. Aber die Mannschaft lebt und steht zusammen. Wir kommen aus diesem Tief nur gemeinsam raus.“

Für Jeremie Blain und Co. werden vor allem die nächsten Runden enorm wichtig. Znojmo, Zagreb, Villach und Graz – in den kommenden zwei Wochen gilt es gegen direkte Konkurrenten eifrig zu punkten. Es geht um eine gute Ausgangsposition für das letzte Drittel des Grunddurchganges. In Tschechien soll zum einen die Trendumkehr geschafft und zudem gegen einen direkten Kontrahenten voll gepunktet werden. „Wir müssen das Spiel gegen den KAC schnell abhaken und unseren Fokus auf Znojmo richten. Es wird wiederum sehr schwer, aber wir müssen den Weg aus diesem Negativlauf finden.“

Clemens Paulweber muss bei den Innsbrucker Haien für dieses Auswärtsspiel verletzt passen.



Orli Znojmo – HC TWK Innsbruck Sonntag, 17:30 Uhr

Haie laden zur Weihnachtsfeier!
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