Am Ende fehlte das Glück!

Die Innsbrucker Haie mussten sich im Westderby gegen Dornbirn vor ausverkauftem Haus unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.

Nur nicht locker lassen. Die Devise im Haifischbecken vor dem zweiten Derby in der Weihnachtszeit lag auf der Hand. Vor allem wenn es gegen direkte Konkurrenten geht. Im Kampf um die Playoffs gilt es schließlich jeden Punkt mitzunehmen. Die Innsbrucker Haie starteten in das Unterfangen Heimsieg auch dementsprechend druckvoll und schnürten gleich mit dem ersten Bully Dornbirn ein. Andrew Clark fand nach zwei Minuten die erste Möglichkeit vor, scheiterte aber an Bulldogs-Goalie Rinne. Und eben jener Rinne sollte an diesem Abend auch lange Zeit eine entscheidende Rolle spielen. Aber der Reihe nach. Die Gäste jubelten in der 4. Minute über die überraschende Führung. Nach einem Gestocher kullerte die Scheibe irgendwie über die Linie. Die Innsbrucker schüttelten in der Folge die kalte Dusche aber erfolgreich ab und drückten auf den Ausgleich. Mitch Wahl und Andrew Yogan ließen in diesen ersten 20 Minuten aber die dicksten Chancen liegen. So blieb es nach dem ersten Drittel bei der schmeichelhaften Führung der Vorarlberger.

Spätestens nach 22 Minuten fiel diese Führung dann sogar in die Kategorie glücklich, denn wieder ließ Mitch Wahl eine Topchance liegen. Nun spielten die Haie Katz und Maus mit ihren Gästen, schnürten die Bulldogs immer mehr im eigenen Drittel ein. Tyler Spurgeon und Co. erarbeiteten sich Chancen über Chancen doch immer wieder war dieser Rinne im Tor der Gäste ein Fels in der Brandung. Clark, Lammers und abermals Yogan scheiterten nur hauchdünn. Längst war es ein Spiel auf ein Tor, Dornbirn verteidigte mit allen Kräften und blieb zumindest nach 40 Minuten erfolgreich. Die knappe Führung für die Vorarlberger blieb auch nach dem zweiten Drittel bestehen, die Haie scheiterten am eigenen Unvermögen aber auch am fehlenden Glück.
Im Schlussabschnitt drückten die Gastgeber munter weiter. Minutenlang wurde das Tor von Dornbirn-Goalie Rinne unter Beschuss genommen und in der 45. Minute war es dann endlich so weit! Kapitän Tyler Spurgeon staubte am Ende eines Powerplays zum hochverdienten 1:1 ab. Nur eine Minute später hatte der Haie-Kapitän gar den Führungstreffer auf der Schaufel doch er scheiterte hauchdünn. Dornbirn versuchte sich nun aber wieder von der Umklammerung zu lösen, schaffte es aber kaum. Und dennoch, Sport ist bei Zeiten auch richtig bitter. Nachdem die Haie weiter drückten jubelten die Vorarlberger aus dem Nichts über die erneute Führung. McMonagle zimmerte die Scheibe in den Winkel (57.). Headcoach Rob Pallin setzte 1:39 vor Ende alles auf eine Karte und nahm Goalie Rene Swette vom Eis. Doch es half alles Nichts. Hochüberlegene Innsbrucker Haie starben den Chancentod und mussten sich unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.


HC TWK Innsbruck – EC Dornbirn Bulldogs 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Tore: Spurgeon (45.) bzw. Timmins (4.), McMonagle (57.).

 

Haie laden zur Weihnachtsfeier!
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